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Die ADAC Mitgliedschaft kündigen – so geht’s!

Rund 19 Millionen Autofahrer in Deutschland sind Mitglied im ADAC. Von diesen 19 Millionen Mitgliedern überlegen viele den ADAC zu verlassen und nach einer Alternative zu suchen. Der Grund für die Entscheidung, vielleicht zu Mobil in Deutschland e.V. zu wechseln, hängt auch mit den negativen Schlagzeilen zusammen, die der ADAC in den letzten Monaten gemacht hat. Aber was muss beachtet werden, um die Mitgliedschaft im Allgemeinen Deutschen Automobil Club zu beenden?

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By Caroline Gutman

Verlorenes Vertrauen

Viele Mitglieder des ADAC haben das Vertrauen in ihren Automobilclub verloren. Getürkte Testergebnisse, falsche Mitgliederzahlen und auch der Vorwurf, dass die „Gelben Engel“ die Autos im höheren Preissegment bei einer schnellen Pannenhilfe bevorzugt behandelt haben, rückten den ADAC in ein sehr schlechtes Licht. Aber auch die Vorwürfe, der ADAC habe bei den Raststätten Tests geschummelt und die Bewertungen für Winterreifen manipuliert, wiegen schwer. Alle diese Dinge haben aus den zuverlässigen und immer freundlichen Pannenhelfern einen undurchsichtigen Konzern mit reichlich Lobbyinteressen gemacht. Grund genug, um zu kündigen, aber wer kündigen will, der muss einige wichtige Dinge beachten.

Wer seine Mitgliedschaft kündigen will, der muss sich an die Kündigungsfrist halten. Gekündigt werden kann immer drei Monate zum Ende des jeweiligen Beitragsjahrs. Wer also zum Beispiel im April Mitglied des ADAC wurde, der muss im Januar seine Kündigung in schriftlicher Form rausschicken. Wenn aber gerade der jährliche Mitgliedsbeitrag vom Konto abgebucht wurde, dann muss man noch ein Jahr lang Mitglied beim ADAC bleiben und kann erst zu dann zu Mobil in Deutschland e.V. wechseln.

Mitglieder, die meinen, bedingt durch die zahlreichen negativen Schlagzeilen so etwas wie ein Sonderkündigungsrecht zu haben, der irrt sich, denn eine schlechte Publicity ist kein Grund, die Kündigungsfristen zu umgehen.

Eine Alternative zum ADAC

Der Automobilclub Mobil in Deutschland e.V. stellt eine sehr gute Alternative zum ADAC dar. Ab 24,- Euro im Jahr kann jeder bei Mobil in Deutschland e.V. Mitglied werden. Dieser günstige Preis ist vor allem für junge Autofahrer eine tolle Sache und abgeschlossen werden kann die Mitgliedschaft bequem, einfach und sicher auf dem Onlineweg. Als Mitglied muss sich keiner mehr Sorgen machen, wenn der Wagen mal nachts auf der Autobahn liegen bleibt, denn die Pannenhelfer des Automobilclubs sind 24 Stunden am Tag im Einsatz. In der Regel kommt die Hilfe nach spätestens 30 Minuten, denn Mobil in Deutschland e.V. ist mit 1.700 Servicefahrzeugen im Einsatz.

Alle, die sich für die Basis Mitgliedschaft entscheiden, zahlen 24,- Euro im Jahr. In diesem Preis sind die Unfall- und Pannenhilfe, das Abschleppen und Bergen sowie auch eine Bahnfahrt und eine Übernachtung enthalten, wenn das Auto mindestens 50 km vom Wohnort liegengeblieben ist. Wer möchte, der kann auch eine rechtliche Auskunft einholen.

Fazit

Der ADAC ist längst nicht mehr das Maß aller Dinge. Mit Mobil in Deutschland e.V. gibt es heute einen Automobilclub, der günstig und zuverlässig ist, auch wenn die Engel in diesem Fall nicht mehr gelb, sondern silbern sind.

 

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